Eine Karriere vom Reiniger zum Manager
„Als Schüler habe ich bereits angefangen, …
… für Bockholdt zu arbeiten – ganz einfach, weil mir das Zeitungsaustragen nicht genug Geld eingebracht hat. Also habe ich ab August 1994 lieber Maschinen im Kartoffelveredelungswerk Hagenow gereinigt. Den entsprechenden Nebenjob-Vertrag mussten meine Eltern damals noch mit unterschreiben – schließlich war ich zu diesem Zeitpunkt erst 16 Jahre alt. Fast jedes Wochenende habe ich dort gearbeitet und bereits als Jugendlicher richtig gutes Geld verdient.
Dass man bei Bockholdt etwas werden kann, …
… hat mir mein damaliger Meister schon mit auf den Weg gegeben. »Wenn du dich gut machst, dann wirst du auch was in der Firma«, hat er immer gesagt. Und genau so war es dann auch. Ich wurde Lehrling in Rostock und ab 2000 bereits Vorarbeiter und Objektleiter mit Verantwortung für die Personalführung, Materialbestellung und Lohnvorgabeneinhaltung.
Nachdem ich stellvertretender Niederlassungsleiter…
… in München gewesen war, stieg ich Ende 2002 als Assistent des technischen Leiters sowie als Leiter des optimierungsteams ein. Das hat großen Spaß gemacht – zum Beispiel, als wir den Großstart von 320 Post-Filialen im südlichen Nordrhein-Westfalen geplant haben. Allein dazu wurden über 600 Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen eingestellt und Materialien im fünfstelligen Bereich bestellt. Fünf Jahre lang habe ich das gemacht. Seit 2005 bin ich Meister und seit 2008 inzwischen Niederlassungsleiter in Neumünster. Insgesamt kann ich also sagen, bei Bockholdt eine gute Karriere gemacht zu haben. Sechs Mal bin ich währenddessen umgezogen – Hotelphasen nicht mit gerechnet – und wenn ich im Jahr des 50jährigen Firmenjubiläums 30 werde, konnte ich für und bei Bockholdt schon mein halbes Leben lang erfolgreich sein.“


