Auf die Vorbeugung kommt es an

Christian Nevermann,  Schädlingsbekämpfer
Christian Nevermann, Schädlingsbekämpfer

„Mir ist es wichtig, dass meine Arbeit…

… besonders abwechslungsreich ist. Aus diesem Grund bin ich Schädlingsbekämpfer geworden. Hier ist jede Aktion anders. Man muss immer viel überlegen, Ursachenforschung betreiben oder kluge Fallen stellen. Darüber hinaus muss man in diesem Beruf ständig in viele verschiedene Richtungen denken. Dazu muss ich natürlich sehr viel wissen – über Vorratsschutz, Gesundheitsschutz, Holz- und Bautenschutz, Gesetzesgrundlagen, wirtschaftliche Faktoren und über die Biologie aller möglichen Schädlinge. Aber gerade die Tatsache, dass immer etwa neues kommt – ob nun neue Gesetze oder ein Käfer, mit dem ich vorher noch nichts zu tun hatte – macht mir besonders viel Spaß.

Früher waren Schädlingsbekämpfer…

Früher waren Schädlingsbekämpfer vor allem Rattenfänger.
… vor allem Rattenfänger. Heute ist das ganz anders. Wir haben professionelle Mittel und Methoden gegen alle möglichen Störenfriede – von der Ameise bis zur Zecke. Mit langjähriger Erfahrung und großem Fachwissen. Und wir bieten unseren Kunden das professionelle Komplettprogramm von der Vorbeugung über die Beratung bis zur Bekämpfung.

80 Prozent meiner Arbeit ist die Vorbeugung:

Damit es gar nicht erst zu einem Befall kommt, führen wir Kontrollmaßnahmen und biotechnisches Monitoring im Innen- und Außenbereich durch. Dabei verwenden wir beispielsweise Fraßköder, die wir in potenziell gefährdeten Bereichen auslegen und regelmäßig kontrollieren. Im Zuge dessen berate ich unsere Kunden selbstverständlich umfassend darüber, welche Möglichkeiten es gibt, Schädlingsbefall vorzubeugen. Alles in allem ist Schädlingsbekämpfer also ein sehr sauberer Beruf. Trotzdem kommt es natürlich manchmal vor, dass mich ein Kunde damit beauftragt, eine Ratte zu fangen. In solchen Fällen schwöre ich übrigens auf Räucherfisch.“